Selbstporträt (in der Fremde)

  • übersetzt von Bernd Schwibs
  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 96 Seiten
  • Hardcover
  • 2001
  • ISBN 9783627000837

Hardcover

ISBN 9783627000837

16,50 *

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Wen einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Nach fünf Romanen, die ihn zu einem der wichtigsten Autoren französischer Literatur machten, legt Jean-Philippe Toussaint ein Reisebuch besonderer Art vor: Als moderner Candide mit dem Charme eines Buster Keaon reist der Autor um die Welt, nach Japan, Vietnam, Deutschland, Tunesien. Stoisch, wie alle Helden seiner früheren Romane, begegnet Toussaint au seinen Reisen »in die Fremde« keinesfalls den exotischen Sensationen und Sehenswürdigkeiten ferner Länder, sondern widmet sich mit viel Humor und scharfem Blick den Unwägbarkeiten des Lebens: grotesk die Begegnung mit der Verkäuferin in einer Berliner Metzgerei, urkomisch die Beschreibung eines Schriftstellerkongresses in Hanoi, liebenswert »der schönste Tag meines Lebens« auf Korsika. Ein Selbstporträt (in der Fremde), gezeichnet in wundervollen Miniaturen und schnellen Passagen, die das Flüchtige im absurden Drama der Details unseres Alltags festhalten.
Jean-Philippe Toussaint © Joachim Unseld
Jean-Philippe Toussaint

Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Er lebt in Brüssel und auf Korsika. Sein Gesamtwerk erscheint auf Deutsch in der Frankfurter Verlagsanstalt, zumeist in der Übersetzung des Verlegers Joachim Unseld. Zuletzt erschien in der FVA sein Marie-Romanzyklus »MMMM«. »Der USB-Stick«, im September 2019 bei Éditions de Minuit erschienen, ist sein nach dem Marie-Zyklus lang erwarteter nächster großer Roman und wurde von der französischen Presse begeistert aufgenommen.

»Nächster Nobelpreis, der nach dem für Modiano in die französischsprachige Welt geht, bitte an Toussaint.« (Niklas Maak, FAS)


Bernd Schwibs
Bernd Schwibs, Übersetzer und Herausgeber, übersetzte Sich lieben.