Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe

Roman
Der Text brilliert durch den schnoddrig-ironischen Erzählton und die stoische Unverfrorenheit mit der der Held sich in aussichtslose Verlierersituationen manövriert und anschließend die Realität in seinem Sinn umdeutet.
Begründung der Jury zur Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013
  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 320 Seiten
  • 2012
  • ISBN 9783627001810

Hardcover

ISBN 9783627001810

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ISBN 9783627021849

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Im Leben des jugendlichen Ich-Erzählers läuft streng genommen wenig rund: Die Mutter ist mit einem dreizehn Jahre jüngeren Tankwart durchgebrannt, für den stark dem Alkohol zusprechenden Vater, von ihm nur »Chef« genannt, gehören Prügel zu den gängigen Erziehungsmethoden. Seine ältere Schwester – die »Mönchsrobbe« – hat sich in eine fiebrige Frömmigkeit geflüchtet. Unser Held ist einer, der eine große Klappe hat und nie weint; der seine Träume und Verletzlichkeiten hinter seiner unerschütterlichen Arroganz versteckt, obwohl er jeden Tag Niederlagen einstecken muss und sogar von der schönen, unnahbaren Chiara, in die er sich verliebt, Prügel bezieht. Mit seiner Großspurigkeit geht er seiner Umgebung schwer auf die Nerven. Aber dann zeigt ihm ein Schicksalsschlag, der die Familie trifft, dass er dem Vater und der »Mönchsrobbe« näher steht als gedacht. Und vielleicht ist er sogar Chiara nicht ganz so gleichgültig, wie es zunächst erscheint...
Die Geschichte eines Einzelgängers und Maulhelden, liebevoll, charmant und großartig humorvoll erzählt. Eine Figur, die in ihrer Tragikomik zu Herzen geht und die sich im Laufe des Textes immer mehr den Respekt des Lesers erwirbt: als jemand, der mit unerschütterlicher Naivität und großem Herzen niemals aufgibt.

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013
Christian Frascella © FVA
Christian Frascella
Christian Frascella, 1973 geboren in Turin, hatte verschiedene Jobs, u.a. als Ingenieur, Fabrikarbeiter und Telefonist. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Turin.
2012 erschien in der FVA sein mehrfach ausgezeichneter erster Roman »Meine Schwester die Mönchsrobbe«, der in Deutschland auf der Shortlist des Jugendliteraturpreises stand. 2013 folgte sein Roman »Sieben kleine Verdächtige«, 2015 sein Roman »Bet empört sich«.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Christian Frascella erzählt seine Coming-of-Age-Geschichte schwungvoll und gut pointiert.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zu empfehlen ist ›Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe‹ jedem Jugendlichen und Erwachsenen, denn der Roman ist nah dran an seinem bissigen und zugleich empfindsamen Anti-Helden. [...] Und er macht das auf eine so selbstironische, charmante und schlagfertige Weise, dass das Lesen einen Riesenspaß macht.
Deutschlandradio Kultur
Der Romanheld erzählt schnoddrig, salopp, flapsig, frech, respektlos, aber immer unglaublich witzig. Dann wieder lakonisch und knapp. Aber er ist – und das macht das Buch zu einem unglaublichen Lesegenuss – unheimlich intelligent, sehr wortgewandt und schwankt zwischen sehr komischen und sehr poetischen Bildern [...]. Ich empfehle dieses Buch jedem: jedem Erwachsenen und jedem Jugendlichen.
Sylvia Schwab, hr2-kultur
Ein begnadetes Debüt, das ich in eine Reihe stelle mit Benedict Wells, Anthony McCarten oder Wolfgang Herrndorfs Tschick. Jetzt lesen!
Börsenblatt