Das Frühjahr 2027 der Frankfurter Verlagsanstalt beginnt mit Yashi Freitags Debüt »Das Ende der Welt von hier aus gesehen«, einem deutsch-chinesischen Familienroman zwischen Berlin und Peking, der Liebesgeschichte und Zeitgeschichte verbindet und unser Spitzentitel ist.
Ebenfalls ein Debüt, aber in ganz anderem Ton, ist Cy Linkes »Stierhunger«, ein komischer, zärtlicher, queerer Roman über Krankheit, Körper und die Suche nach einer Herde. Mit »Die Bedrohung« erscheint der dritte und letzte Band der Jean-Detrez-Trilogie von Jean-Philippe Toussaint, ein literarischer Spionageroman vor dem Hintergrund der Brüsseler EU-Politik.

Zwei neue Pockets ergänzen das Programm. Ruth Cerhas »Bora« ist mehr als ein Urlaubsroman, denn hinter der Sommerliebe auf einer kroatischen Insel öffnet sich die Geschichte einer Familie, die vor dem Tito-Regime nach Amerika floh. Minka Pradelskis »Es wird wieder Tag«, ein literarischer Familienroman über Überlebende der Shoah, ergänzt die Regale für Erinnerungsliteratur um eine Stimme aus erster Hand.