Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod Digitalprodukt / E-Book (Download)

Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod (EPUB)

Der autobiographische Roman ›Baron Samstag‹ ist von der Spannung zwischen märchenhafter Phantastik, politischer Reportage und kritischer Reflexion geprägt.
Süddeutsche Zeitung
  • 256 Seiten
  • Digitalprodukt / E-Book (Download)
  • 2013
  • 01.03.2013
  • EPUB
  • Sprache des Textes: Deutsch

EPUB

ISBN 978-3-627-02195-5

9,99 *

lieferbar

auch erhältlich als:

Hardcover
ISBN: 978-3-627-00189-6
19,90 *
"Hans Christoph Buch versteht es wie kein anderer, Atmosphäre zu erzeugen, Stimmungen zu evozieren, Bilder zu entwerfen, so dass sich der Leser, auf dem Sofa liegend, wie unter Zwang mitgezogen fühlt und das Fremde hautnah erlebt." Frankfurter Allgemeine Zeitung Hans Christoph Buch ist der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern. Sein neuer Roman lädt die Leser zu einer Zeitreise ein, einer Expedition ins Ich, die den Erzähler an die Orte seiner in Südfrankreich verbrachten Jugend führt: ins Kloster La Sainte Baume, wo Buch Französisch lernte, nach Marseille, wo sein Vater als Konsul amtierte, und nach Sanary, wo er den Spuren von Bertolt Brecht, Thomas Mann und anderen prominenten Exilanten nachgeht - und in Buchs zweite Heimat: das vom Erdbeben zerstörte Haiti. Der Weg in die Erinnerung führt in die Fiktion: Buch erzählt eine geheimnisvolle Reise ins Innere, vom Leben als Reise ins Totenreich, als Gottsuche, deren Protagonist und Erzähler sich in einen lebenden Toten verwandelt, voll neuer Leichtigkeit und doch dazu verdammt, die Fehler und Irrtümer zu wiederholen, die ihm zu seinen Lebzeiten unterlaufen sind. Hans Christoph Buchs neuer Roman ist ein literarisches Vexierspiel: Aufgesplittert in ein Kaleidoskop verschiedener Erzählungen, mehrfach gespiegelt in Geschichten literarischer Vorbilder und Figuren, nähert sich der Text in spiralförmiger Struktur dem Leben des Autors, ohne je den Anspruch auf biographische Authentizität zu erheben.
Hans Christoph Buch © Joachim Unseld
Hans Christoph Buch
Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und lebt in Berlin. Im Mittelpunkt von Buchs zahlreichen Veröffentlichungen steht eine Romantrilogie über Haiti, wo sein Großvater sich vor über hundert Jahren als Apotheker niederließ, sowie Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten. In der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen die Novelle Tod in Habana (2007) sowie die Romane Reise um die Welt in acht Nächten (2009), Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod (2013), Elf Arten, das Eis zu brechen (2016), Stillleben mit Totenkopf (2018), Robinsons Rückkehr (2020) und die Essaybände Boat People – Literatur als Geisterschiff (2014), sowie seine Chronik der deutschen Literaturszene, Tunnel über der Spree (2019).

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Autobiographische Maskeraden, historische Vexierspiele, politisch-polemische Interventionen, krasse Kontrafakturen, bildungsbefrachtete Kaperfahrten – all das bietet die Prosa dieses Autors.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das Buch liest sich großartig.
ORF
Es geht in diesem Buch ein wenig zu wie in Fellini-Filmen, in denen bunte, surreale Bezüge und Figuren, die allesamt aus der Wirklichkeit stammen, auf skurrilen Tanzplätzen zueinanderfinden oder im schrillen Halbdunkel aufeinanderprallen.
Kulturradio rbb
Hans Christoph Buch lässt einen verblüfften, beglückten Leser zurück.
Literaturkurier