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Eitelkeiten, Selbstmitleid und Größenwahn: Der katalanische Schriftsteller Quim Monzó mokiert sich in ›Benzin‹ über die Kunstwelt. Ein unbekümmerter Text voller assoziativer Energie und sprachlicher Frische.
Samuel Hamen, Deutschlandfunk Kultur
  • übersetzt von Monika Lübcke
  • 256 Seiten
  • Buch
  • 2022
  • 25.08.2022
  • ISBN 9783627003029

Hardcover

ISBN 9783627003029

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ISBN 978-3-627-02311-9

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Als Heribert am Morgen des 1. Januars neben seiner Geliebten Hildegarda erwacht, stellt er fest, dass nicht nur ein neues Jahr angebrochen ist, sondern sich seine ganze Welt verändert hat. Heribert ist ein erfolgreicher Maler – Problem ist nur: Die Kunst interessiert ihn nicht mehr. Auch die Frauen und alles, was ihm bisher wichtig war, sind ihm mit einem Mal gleichgültig. Er lässt sich durch New York treiben, gibt sich absurd-witzigen Gedankenspielen hin und entdeckt durch Zufall, dass seine Frau, die Galeristin Helena, ein Verhältnis hat. Nach einem Unfall liegt Heribert im Krankenhaus, und Helena ergreift ihre Chance, ihrem jungen Geliebten Humbert den Weg in die Kunstszene (und in ihr Leben) zu ebnen. Humbert schlüpft von einem Tag auf den anderen in die Rolle Heriberts, und die nächste erfolgreiche Künstlerkarriere kann beginnen.
Benzin ist eine witzig-bissige Satire und scharfsichtige Parodie auf die Welt der Kunst, ein ironisch-unterhaltsamer Roman, in dem Quim Monzó Künstlerdasein, Erfolg, Scheitern, persönliche Krisen, Konkurrenz und das ganze Spielfeld menschlicher Beziehungen zu unserem Vergnügen literarisch auslotet.

Quim Monzó © Joachim Unseld
Quim Monzó
Quim Monzó, geboren 1952 in Barcelona, arbeitete als Comiczeichner und Radiokommentator, als Songwriter und Kriegsberichterstatter. Für sein literarisches Werk erhielt er mehrere Preise, seine Bücher sind Bestseller in Spanien und wurden in viele Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschienen seine Bücher in der Frankfurter Verlagsanstalt.

Monika Lübcke

Monika Lübcke übersetzte für die FVA zahlreiche Werke Quim Monzós aus dem Katalanischen ins Deutsche.

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Pressestimmen


Eitelkeiten, Selbstmitleid und Größenwahn: Der katalanische Schriftsteller Quim Monzó mokiert sich in ›Benzin‹ über die Kunstwelt. Ein unbekümmerter Text voller assoziativer Energie und sprachlicher Frische.
Samuel Hamen, Deutschlandfunk Kultur
Quim Monzó spürt in seinem ironischen Künstler-Roman ›Benzin‹ den Kreativitätskrisen von zwei katalanischen Malern in New York nach. Die Art, wie sich der Kunstmarkt immer weiter selbst zu überbieten versucht, hat sich bis heute kaum geändert. Insofern hat Quim Monzós Roman ›Benzin‹ mit all seinen Verrücktheiten wenig an Aktualität eingebüßt. Literarisch besonders gekonnt ist vor allem die – zuweilen ins Surreale spielende – Verkettung der Motive. Dazu gehören das spannungssteigernde Beschatten fremdgehender oder begehrter Frauen oder die immer wieder zelebrierte Wirkungswucht der Bilder Edward Hoppers.
Christoph Vormweg, Deutschlandfunk
Im jetzt erstmals ins Deutsche übertragenen Buch begeistert besonders die Fabulierlust des Autors, der auch schon als Comiczeichner, Radiokommentator und Kriegsberichterstatter aktiv war. In ›Benzin‹ hat er sich voll auf die Kunstszene konzentriert, die er mit Witz und unbarmherziger Schärfe seziert.
Oberhessische Presse
Die Surrealisten hätten ihre Freude gehabt an dem Mann, und Buñuel wäre vermutlich entzückt gewesen von den Geschichten des Katalanen Quim Monzó.
Michael Althen, Frankfurter Allgemeine Zeitung