Und da kam Frau Kugelmann

  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 256 Seiten
  • 1970
  • ISBN 9783627001230

Hardcover

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ISBN 9783627011239

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Überraschend erhält Zippi die Nachricht, dass ihre kürzlich verstorbene Tante Halina ihr ein altes Fischbesteck vererbt hat. Zippi, die wegen ihrer seltsamen Essgewohnheiten kaum reist, fliegt nach Tel Aviv, um ihr Erbe selbst in Empfang zu nehmen. Kaum angekommen, da klopft es an der Tür ihres Hotelzimmers: Eine freundliche ältere, vor allem sehr dicke Dame bittet darum, eingelassen zu werden. Bella Kugelmann, so stellt sie sich vor. Zippis ungeduldiger Versuch, sie abzuwimmeln, schlägt fehl.

Dann beginnt Frau Kugelmann zu erzählen: von ihrer Jugend im polnischen Bedzin, von Eltern und Verwandten, Schulfreunden, dem schönen Adam und der stolzen Polin, von Fettauge, von Gonna und Kotek dem Kätzchen. Unermüdlich erzählt sie wunderbare Geschichten aus einer längst untergegangenen Welt denen sich die junge Deutsche nicht entziehen kann: Und als Frau Kugelmann plötzlich ein altes Fischbesteck erwähnt, begreift Zippi, dass es sich hier um ihre eigene Familiengeschichte handelt.

Minka Pradelski © Uni
Minka Pradelski
Minka Pradelski, selbst Kind Überlebender des Holocaust, arbeitete am Projekt »Nachwirkungen massiver Traumatisierungen bei jüdischen Überlebenden der NS-Zeit« und war viele Jahre ehrenamtlich für die Steven-Spielberg-Shoa-Foundation und für diverse Sozialkommissionen der jüdischen Gemeinde in Frankfurt/Main tätig, wo sie heute lebt. 
»Und da kam Frau Kugelmann« ist der erste Roman der Soziologin und Dokumentarfilmerin.