Bora Digitalprodukt / E-Book (Download)

Bora (EPUB)

Eine Geschichte vom Wind
Zur Urlaubszeit im Sommer fragen viele unserer Kunden in der Buchhandlung nach unbeschwerter und zugleich anspruchsvoller Lektüre. Das ist das perfekte Buch dafür.
Jasmin Marschall, SWR Kaffee oder Tee
  • 256 Seiten
  • Digitalprodukt / E-Book (Download)
  • 2015
  • 15.06.2015
  • EPUB
  • Sprache des Textes: Deutsch

EPUB

ISBN 978-3-627-02225-9

9,99 *

lieferbar

auch erhältlich als:

Hardcover
ISBN: 978-3-627-00215-2
19,90 *
Es weht die Bora auf der kleinen kroatischen Insel, der kalte böige Fallwind, der die Boote über das Meer treibt wie Nussschalen und Unruhe in das sonnensatte Inselleben bringt. Die Schriftstellerin Mara kennt das Wechselspiel der Winde, die trockene, salzige Bora und ihren Gegenpart, den schwülen, von Süden kommenden Jugo. Schon seit Jahren verbringt sie den Sommer auf der Insel, liebt den Geruch von Oleander und wildem Rosmarin und den Inseldialekt der Fischer, die im Hafen die schillernden Goldbrassen anpreisen. Doch dieser Sommer ist anders. Eine langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen und das Schreiben will ihr nicht mehr gelingen. Eines Morgens kommt Andrej auf die Insel - ein Fotograf, der nicht mehr fotografieren will. Er stammt aus einer der vielen Auswandererfamilien, die aus dem kommunistischen Jugoslawien nach Amerika flohen und Jahr für Jahr in den Sommermonaten in ihre alte Heimat zurückkehren. Mara und Andrej beginnen sich zu umkreisen, so als folgten sie dem Rhythmus der Winde, zart und zerrend, rau und rastlos. Als Mara beginnt, tief in die Geschichte von Andrejs Familie vorzudringen, die von Entwurzelung und der Vermischung von Kulturen erzählt und untrennbar mit der Geschichte der Insel verknüpft ist, wird eine Entscheidung unumgänglich. In hochaufgelösten Bildern erzählt Ruth Cerha von der Begegnung zweier Suchender, für die sich unerwartet die Möglichkeit einer großen Liebe auftut. Bora. Eine Geschichte vom Wind ist ein Roman von ungezähmter Schönheit, der mit viel Feingefühl um das Wagnis wirklicher Nähe und die Bedeutung einer inneren Heimat kreist.
Ruth Cerha © Petra Rautenstrauch
Ruth Cerha
Ruth Cerha wurde 1963 in Wien geboren. Nach einer klassischen musikalischen Ausbildung und einem Studium der Psychologie arbeitete sie als Musikerin und Komponistin mit verschiedenen Bands. Seit 2004 schreibt sie Prosa. Sie unterrichtet Klavier, Gesang und Creative Writing. Die Autorin der Romane »Kopf aus den Wolken«, »Zehntelbrüder« (FVA 2018), »Bora. Eine Geschichte vom Wind« (FVA 2015) und »Traumrakete« (FVA 2018) lebt als freie Schriftstellerin in Wien.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Der dritte Roman von Cerha ist eine bewegende Liebesgeschichte. Sie lässt sich gut und leicht am Strand lesen, erinnert aber ernsthaft daran, dass so eine Insel mehr ist als ein Urlaubsgelände.
Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Sprache ist das Tolle an diesem Buch; musikalisch, überhaupt nicht kitschig [...]. Es ist einfach wahnsinnig schön geschrieben.
Petra Hartlieb, ORF Heute Leben
Ein sommerleichtes Lese-Glück. Perfekt für die Ferien.
Hannoversche Allgemeine Zeitung am Sonntag
Bildstark, sinnlich und mit einem überaus musikalischen Grundton spürt Cerha den Sehnsüchten und Ängsten zweier Enddreißiger hinterher.
Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung
Dieses Buch lohnt sich!
Woman Magazin
›Bora. Eine Geschichte vom Wind‹ ist ein Roman von ungezähmter Schönheit, der mit viel Feingefühl um das Wagnis wirklicher Nähe und die Bedeutung einer inneren Heimat kreist. Ruth Cerha malt aus Worten einen faszinierenden Bilderstrom, der fesselt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
Alpha
Es ist eine anspruchsvoll erzählte, tiefsinnige Geschichte einer Annäherung, zwar angereichert mit kroatischem Urlaubsflair, aber fernab vom Klischee. Ruth Cerha lässt ihre Figuren in einer ausdrucksstarken, klangvollen Sprache mit ungewöhnlichen Bildern über ihr künstlerisches Schaffen, ihr Leben und die Liebe philosophieren.
Biblio
Die starken Bilder lassen die Insel mit ihren Gerüchen nach Salz, heißem Stein und Kräutern so lebendig werden, dass man glaubt, selbst dagewesen zu sein. Ein wunderbares Buch!
Borromäusverein
Autorin Cerha begeistert mit ihrer bezaubernd-bildhaften Sprache und hält diese konstant bis zum Schluss durch. Sie macht aus einer Liebesgeschichte eine Sommergeschichte, die nicht kitschig, sondern gehaltvoll ist.
Neue Presse