Das kalte Licht der fernen Sterne Digitalprodukt / E-Book (Download)

Das kalte Licht der fernen Sterne (EPUB)

Mal humorvoll, mal poetisch, aber nie selbstmitleidig erzählt Anna Galkina die Geschichte einer Kindheit und Jugend, die ebenso gewaltsam wie idyllisch ist. Dabei schafft sie es, eine nahezu hypnotische Atmosphäre zu erzeugen. Ein Debütroman voller Schönheit und Schrecken.
Mithu Sanyal, WDR5
  • 192 Seiten
  • Digitalprodukt / E-Book (Download)
  • Debütromane in der FVA
  • 2016
  • 15.02.2016
  • EPUB
  • Sprache des Textes: Deutsch

EPUB

ISBN 978-3-627-02234-1

8,99 *

lieferbar

auch erhältlich als:

Hardcover
ISBN: 978-3-627-00224-4
19,90 *
Die matronenhafte Bibliotheksdirektorin Tamara, die mit dem kränklichen Wiktor ihren zweiten Frühling erlebt. Sergej mit den Kunstledersandalen, dessen Scheune begehrter Treffpunkt der Jugendlichen ist. Die drei "Schlampen": Lena mit dem Oberlippenbart, Dina mit dem Vater im Knast und Oksana, Expertin für Schwangerschaftsabbrüche. Nastja beobachtet sie, seit sie ein kleines Mädchen ist. Zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter lebt sie in einem Städtchen unweit von Moskau, das bessere Tage gesehen hat. Die Bewohner hausen zwischen Eimern und Einweckgläsern, zwischen Plumpsklo und Gemüsegarten, trinken bitteres Bier und selbstgebrannten Schnaps, beschimpfen und vergnügen, lieben und schlagen sich. Zunächst scheint Nastja als Erzählerin wie über dem Geschehen zu schweben, dann jedoch zieht es sie mitten hinein in das Pop-up-Panorama der russischen Provinz. Sie erlebt Geschichten voller Poesie und Gewalt, Tragik und Humor, Episoden mit ungewissem Ausgang. Bis Nastja sich in den jungen Soldaten Dima verliebt und es so aussieht, als würde ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung nehmen. Anna Galkinas Blick kennt keine Scheu und kein Erbarmen, durchbohrt die Härte des sowjetischen Alltags, trifft mitten ins Herz. "Das kalte Licht der fernen Sterne" erzählt unerbittlich und doch unbeschwert, mit viel Humor und großer Warmherzigkeit, von Schicksalen, die lange nachhallen.
Anna Galkina © Thomas Münter
Anna Galkina
Anna Galkina, geboren und aufgewachsen in Moskau, kam nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Deutschland. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Künstlerin in Bonn. 
2016 erschien ihr Debütroman »Das kalte Licht der fernen Sterne« in der FVA, 2017 folgte ihr zweiter Roman »Das neue Leben«.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Galkinas Erzählerin beobachtet scharf und detailgenau, mit einem kalten Blick, der offen ist für das unfreiwillig Skurrile. [...] Hinter all dem, was im Roman unausgesprochen bleibt, im Schatten der Erfahrungen in all ihrer Härte, eröffnet sich ein Sehnsuchtsraum. Er wird in Galkinas gelungenem Debüt vermessen.
Christoph Schröder, ZEIT Online
Wie man die Unschuld verliert, weil man allzu fest an sie glaubt, davon erzählt Anna Galkinas Debüt. Es kommt mit großen Kinderaugen daher, in denen sich die Welt spiegelt, und schäft zusehends seinen Blick. Das ist sein Glück und sein Kunst.
Paul Jandl, Die Welt
›Das kalte Licht der fernen Sterne‹ ist bemerkenswert vielseitig: romantisch verspielt, schonungslos brutal, absurd komisch.
SWR2
Die Lektüre geht unter die Haut und gräbt sich in die Eingeweide. [...] Nastjas Kindheit wird noch länger in der Leserschaft nachhallen.
Kirstin Breitenfellner, Falter