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Couscous mit Zimt

In Elsa Koesters Debütroman geht es um Fremdbestimmung, um Heimat und Identität – kurz darum, dazuzugehören. ›Couscous mit Zimt‹ steht auf unserer Liste der besten Bücher im Oktober 2020.
Carsten Schrader, kulturnews
  • 448 Seiten
  • 2020
  • Hardcover
  • Debütromane in der FVA
  • ISBN 9783627002787

Hardcover

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Elsa Koester porträtiert drei charakterstarke Frauen, deren Schicksale von gesellschaftlichen Umbrüchen und Krisen gezeichnet sind. Die hinreißende Leichtigkeit, mit der sie die Perspektiven von drei Generationen verwebt, die gewinnende Eigenwilligkeit ihrer Figuren und der gesellschaftlich-scharfsichtige Blick der Autorin machen »Couscous mit Zimt« zu einer mitreißenden Lektüre, ein Familienroman voller emotionaler Wärme, Empathie und einer sprühenden Lust am Erzählen.

Zigaretten, Cognac und Bücher – ihre letzten Jahre verbringt die über hundertjährige Lucile am liebsten lesend im Bett ihrer Pariser Wohnung. Als kurz nach Luciles Tod auch ihre Tochter Marie stirbt, erbt Lisa das Appartement in der Avenue de Flandre. Ihr bleiben nur noch die Erinnerungen an die zwei eigenständigen, vom Leben gezeichneten Frauen der Familie. Das Verhältnis von Mutter und Großmutter war explosiv. Die starke, aber auch selbstbezogene Französin Lucile musste nach der Unabhängigkeit Tunesiens mit ihren Töchtern überstürzt nach Frankreich fliehen, ein Heimatverlust, den die in Tunesien geborene, temperamentvolle Marie nie verwunden hat. »Fische haben empfindliche Füße«, pflegte Marie zu sagen, die immer wieder ins Straucheln geriet bei dem Versuch, im neuen Land Fuß zu fassen. Der schmerzhafte Abschied von Tunesien, die erste dramatische Liebe im Pariser Mai 1968, die Flucht vor den Übergriffen Luciles nach Berlin, wo Lisa Jahre später zur Welt kam – von all dem hat Marie ihrer Tochter erzählt. Doch kann Lisa den Erzählungen ihrer Mutter trauen?

Elsa Koester © Susanne Schleyer/autorenarchiv.de
Elsa Koester

Elsa Koester wurde 1984 als Tochter einer französischen Pied-noir mit tunesischer Kolonialgeschichte und eines norddeutschen Friesen mit US-amerikanischer Auswanderungsgeschichte in Berlin geboren, wo sie heute lebt. Sie studierte Literatur- und Politikwissenschaft sowie Soziologie und engagierte sich über 15 Jahre in sozialen Bewegungen. Heute arbeitet sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung »Der Freitag«. Die neu entflammte Debatte über Identität und Heimat inspirierte sie zu ihrem Romandebüt »Couscous mit Zimt«, in das ihre Erfahrungen aus einer diversen kulturellen Identität, als Journalistin und Aktivistin mit einfließen.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


In Elsa Koesters Debütroman geht es um Fremdbestimmung, um Heimat und Identität – kurz darum, dazuzugehören. ›Couscous mit Zimt‹ steht auf unserer Liste der besten Bücher im Oktober 2020.
Carsten Schrader, kulturnews
Elsa Koester lässt aus den Geschichten von Frauen aus drei Generationen ein Bild entstehen, das von der französischen Kolonialherrschaft in Tunesien über die Unruhen der 1968er-Jahre bis ins Paris der Gegenwart reicht. Ein intimer und kulissenreicher Roman.
Sacha Verna, annabelle
In ihrem Debütroman nimmt Elsa Koester uns mit in die Leben von Mamie, Marie und Lisa, von Tunesien über das Paris der Studentenbewegung bis nach Berlin, immer begleitet von Piment, Paprika und Couscous mit Zimt – schön und melancholisch zugleich.
Sharonna Barel, emotion
Prosaisch, immer wieder auch lyrisch und zugleich real-direkt führt Koester die Leser mit einem spannungsvollen Fluss durch die Handlung, in der es sowohl romantisch als auch mitunter erschütternd heftig zugeht. Mit sehr sinnlich-atmosphärischen Beschreibungen malt die Autorin tunesische Landschaften und Pariser Stadtleben und macht manche Szenerie regelrecht hörbar.
Désirée Warntjen, Jeversches Wochenblatt
Was ist Heimat? Was bestimmt Identität? Fremdsein daheim, Nähe und Gewalt: Der Erstlingsroman von Elsa Koester ist ein Buch, das die Debatte von Vertreibung und Einwanderung literarisch spiegelt. [...] Ein Buch, das mich vom ersten Satz an gefesselt hat. ›Ich habe Gott nie um Kinder gebeten.‹ Was für ein Auftakt zu 448 Seiten, nach denen man hofft, dass möglichst noch viele weitere Bücher folgen.
Hilke Maunder, Blog »Mein Frankreich«
Eine klare Empfehlung!
Youtuberin »Uralte Morla«
Mit leichter Hand werden die Frauenschicksale mit der politischen Situation und der französischen Kolonialgeschichte verwoben. Eine angenehm kurzweilige, äußerst erhellende Lektüre!
Ulrike Matzer, APROPOS

Buchhandelsstimmen


Was für ein tolles Debüt! Faszinierend, wie Elsa Koester mit einer unglaublichen Sicherheit in ihrer präzisen Sprache ihren Figuren eine Lebendigkeit einhaucht, die einfach umhaut. Der Film, der beim Lesen im Kopf entsteht, reißt auf keiner Seite ab und ich kann mich nicht an viele Bücher erinnern, die so dicht erzählt sind. Dazu kommt, dass jede der Figuren in ihrer ganzen Schwachheit, aber auch in ihrer ganzen Stärke geschildert wird, unglaublich wuchtig! Ihr Buch geht noch weit über die individuellen Erfahrungen hinaus, denn es kommen noch viele andere geschichtliche und gesellschaftliche Betrachtungen hinzu und es liest sich trotzdem leicht und fesselnd. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch.
Petra Franke, Buchhandlung Taube in Marbach
Eine sehr intensive, überaus fesselnde Generationengeschichte.
Maria Ippen, Buchhandlung Ulenhus in Papenburg
Die politische Journalistin Elsa Koester hat einen faszinierenden ersten Roman vorgelegt, der auf packende Weise die Geschichte dreier selbstbewusster Frauen erzählt. [...] [Ihr] ist ein mitreißender Roman gelungen, voll detailreicher Bilder und intensiver Gerüche der arabischen Küche, eben ›Couscous mit Zimt‹.
Ulrike Groffy, Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Hannover
Immer mehr entdeckt [die Protagonistin] von ihren Wurzeln, über das Essen, über die Haare, die Kleidung, die Sprache (französisch und arabisch) , die Augenfarbe oder auch nur die ›pieds noir‹. Ein faszinierender und inspirierender Roman!
Barbara Kumpitsch, Tyrolia Innsbruck
Was für eine Kombination aus Familiengeschichte und der Geschichte der Pieds-noirs. Dieses Buch hat mich mit Haut und Haar verschlungen.
Sybille Scheerer, Buchhandlung Gustav Roth in Offenburg

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