Palinurus von Mexiko

Roman
  • übersetzt von Susanne Lange
  • schön gebunden
  • 824 Seiten
  • Hardcover
  • 1992
  • ISBN 9783627102159

Hardcover

ISBN 9783627102159

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Fernando del Paso erzählt die Geschichte des gescheiterten Medizinstudenten Palinurus, der in den späten sechziger Jahren mit seiner Cousine Stephanie, zu der er eine Leidenschaftliche Liebesbeziehung unterhält, und seinen Freunden Molkas und Fabricio durch Mexico-City treibt und träumt. In den Kneipen, Bars und Bordellen trifft er die merkwürdigsten Figuren und Menschen – so den einäugigen General, der hundert Glasaugen besitzt, um für jede Situation den richtigen Blick zu haben – und erlebt im langsamen Scheitern der mexikanischen Revolution durch die blutige Niederschlagung des Studentenaufstandes 1968 den Untergang der eigenen Ideale und Träume.

Fernando des Pasos Roman ist ein Feuerwerk von Einfällen und Ideen, unterschiedlichsten Erzählebenen und Blickwinkeln, Fakten und Anspielungen, doch bleibt der Mittelpunkt seines Buches immer die individuelle Fantasie – und Vorstellungswelt seines Palinurus; eine Welt, von der des Paso zu Recht sagt, dass »niemand das Recht hat, sich von ihr auszunehmen«.
Fernando del Paso © Liliana Saldaña
Fernando del Paso

Fernando del Paso wurde 1935 in Mexico City geboren. 1966 erschien sein erster Roman »José Trigo«, für den er mit dem Xavier-Villaurrutia-Preis ausgezeichnet wurde. In den 1970er und 1980er Jahren lebte er als Mitarbeiter der BBC und verschiedener Zeitungen in London, seit 1984 in Paris, zuletzt als Konsul der mexikanischen Botschaft. 1992 kehrte er nach Mexiko zurück. Für »Paulinus von Mexiko« bekam er 1975 den Premio de Novela México und 1982 den Premio Rómulo Gallegos. Für sein Gesamtwerk wurde Fernando del Paso mit dem Premio Nacional de las Letras« und dem renommierten »Cervantes-Preis« ausgezeichnet.


Susanne Lange
Fernando del Paso wurde 1935 in Mexico City geboren. 1966 erschien sein erster Roman »José Trigo«, für den er mit dem Xavier-Villaurrutia-Preis ausgezeichnet wurde. In den 1970er und 1980er Jahren lebte er als Mitarbeiter der BBC und verschiedener Zeitungen in London, seit 1984 in Paris, zuletzt als Konsul der mexikanischen Botschaft. 1992 kehrte er nach Mexiko zurück. Für »Paulinus von Mexiko« bekam er 1975 den Premio de Novela México und 1982 den Premio Rómulo Gallegos. Für sein Gesamtwerk wurde Fernando del Paso mit dem Premio Nacional de las Letras« und dem renommierten »Cervantes-Preis« ausgezeichnet.