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Und auch wenn es sich vielleicht nicht gehört, eine so klare Empfehlung auszusprechen: Müsste man von all den in diesen Monaten auf Deutsch erscheinenden, französischen Romanen nur einen einzigen lesen, es wäre ohne Zweifel Es ist Sarah.
Annabelle Hirsch, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • übersetzt von Sina de Malafosse
  • 192 Seiten
  • 2019
  • Hardcover
  • ISBN 9783627002664

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Sie kommt zu spät, atemlos lachend, sie ist voller Leben. Sie spricht zu laut, zu schnell, sie ist zu stark geschminkt, ein Moment wie in Zeitlupe: Es ist Sarah. Am Silvesterabend begegnen sie sich zum ersten Mal: die Erzählerin, eine Lehrerin und frisch getrennte junge Mutter, und Sarah, die hochbegabte und exaltierte Violinistin. Beide leben in Paris, auf den ersten Blick vielleicht das Einzige, was sie verbindet. Sarah ist temperamentvoll, impulsiv, leidenschaftlich, die Erzählerin eher kontrolliert, unauffällig. Eine Freundschaft entspinnt sich zwischen diesen unterschiedlichen Frauen, die in einem Crescendo zu einer Amour fou anhebt, die alles hinfortfegt, was die Erzählerin zuvor gelebt hat: die Trennung von ihrem Ex-Mann, ihr Hadern, ihre Selbstbeherrschung. Doch so schnell und alles verzehrend ihre Leidenschaft entflammt, desto verheerender wird die Harmonie zerstört. Als Sarah erkrankt, flieht die Erzählerin nach Triest, streift alles ab außer der Erinnerung an ihre große tragische Liebe.

Mit »Es ist Sarah« ist Pauline Delabroy-Allard ein atemberaubendes literarisches Debüt gelungen, das in Frankreich für Furore gesorgt hat: eine Liebesgeschichte, wie sie so noch nicht erzählt wurde. Poetisch, kraftvoll und kompromisslos beschreibt die Autorin eine Amour fou zwischen zwei Frauen, entwirft das ungeschminkte Porträt einer Liebe voller Schönheit und Schrecken. Ganz im Bann dieser melancholischen und mitreißenden Komposition verfolgt der Leser das Aufflammen und Verlöschen dieser Liebe bis zu ihrem dramatischen Schlussakkord.


»Eine ebenso sinnliche wie hypnotische Handschrift, ein gewagter Roman, ein beispielloses Porträt, das den Leser augenblicklich packt. ... Ein Buch, das man mit dem Bauch, mit dem Herzen liest. Der Leser spürt aus allernächster Nähe jede Erregung, jede leidenschaftliche Umarmung, jede Verzweiflung … Was für eine Großtat für einen ersten Roman, den Leser mit solcher Verve in den Bann zu ziehen.« Livres

Pauline Delabroy-Allard © Delphine Chanet
Pauline Delabroy-Allard

Pauline Delabroy-Allard, 1988 geboren, erreichte 2018 mit ihrem ersten, von der Presse hochgelobten Roman »Ça raconte Sarah« die zweite Runde des Prix Goncourt und wurde mit dem Prix Envoyé par La Poste, dem Prix du Style und dem renommierten Preis der französischen Buchhändler, dem Prix des Libraires de Nancy, ausgezeichnet. Die Autorin absolvierte ein Literaturstudium und eine Ausbildung zur Buchhändlerin und lebt in Paris.


Sina de Malafosse

Sina de Malafosse, geboren 1984, lebt als Lektorin und Literaturübersetzerin in Toulouse. Sie übersetzt u. a. Adeline Dieudonné, Mathias Menegoz, Antoine Laurain und Jean-Paul Didierlaurent.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Die in Paris spielende Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen ist wirklich ein Wunderwerk von einem Roman, die Sprache ist beeindruckend, die Erzählweise genial.
Hannah Lühmann, Die Welt
Waren Sie schon mal in eine Figur aus einem Buch verliebt? Das dürfte hier geschehen: Sarah ist laut, kommt immer zu spät und man will sie im Leben haben.
ELLE
Es geht um eine Obsession, eine Liebe, die alles verzehrt, weil sie zum Inbegriff des Lebendigen wird – und es geht um eine Trauer, die alles verschlingt. (...) Der gerade mal 31-jährigen Pauline Delabroy-Allard hat das Buch in Frankreich Kultstatus eingebracht. Eine emotionale Tour de Force ist es allemal.
Silvia Feist, emotion
In Deutschland kann kein Mensch so schreiben, so easy zwischen Mascara und Croissant in einem Retro-Nouvelle-Vague-Caféhausstil. [...] Pauline Delabroy-Allard ist eine Françoise Sagan unserer Tage. Sie schöpft aus dem Glück der Leichtigkeit und zieht aus dem Unglück einen federleichten Trauerflor; der Freude trister Saum als Borte.
Jamal Tuschick, der Freitag
Ein bewundernswerter Stil, wie ein Wirbelwind und doch präzis. Ein wunderbarer Text auf den Spuren von Marguerite Duras und Roland Barthes. Sie hat das Zeug zur großen Autorin.
Mathieu Champalaune, Lire
In ihrem Heimatland Frankreich wurde Pauline Delabroy- Allards ›Es ist Sarah‹ als literarische Sensation gefeiert. Und das ist der Roman in der Tat. Die Geschichte der zwei Frauen wird berührend und sprachlich derart dicht erzählt, dass daraus ein rhythmischer Sog entsteht.
Claudia Cosmo, WDR5 Bücher
Vielleicht ist die Hingabe an Sarah die Hingabe an das Leben selbst. Man mag sofort wieder von vorne anfangen, um den Liebesrausch der beiden noch einmal zu erleben.
Astrid Roth, WDR 3 Mosaik
Ein Debüt von unbestreitbarer Könnerschaft, ein Roman von funkelnder Schönheit.
culturebox
Unglaublich stimmig!
Simone Veenstra, L.Mag-Magazin
Ein intensives Buch. Ungewöhnlich. Außergewöhnlich.
Monika Schulte, Blog Lesezeit
Ein mitreißender Roman, der mit großem Tempo eine große Liebe packend erzählt.
Doris Hermanns, AVIVA-Berlin
So intensiv, so eindringlich, so fordernd und trotzdem nicht erdrückend oder gar kitschig. (...) Ein Roman für nicht nur sinnlichen Frauen die intensiv lieben und auch intensiven Liebeskummer verkraften können. Ich liebe diesen Roman, ich liebe Sarah.
Bianca Steinhagen, Blog literatwo

Buchhandelsstimmen


Ein emotionaler und sprachlicher Rausch, eine intensive Liebesgeschichte, eine unaufhaltsame Abwärtsspirale. Passt zu uns und Annie Ernaux!
Buchhandlung Montag, Berlin
Lange nicht mehr so eine betörend leidenschaftliche intensive Liebesgeschichte gelesen. (...) ›Es ist Sarah‹ lässt nach dem Lesen lange nicht los. Wahnsinn: Was im Leben so wehtut, macht beim Lesen glücklich, wenn es so fantastisch erzählt wird, wie es Pauline Delabroy-Allard gelingt!
Oliver Fründt, Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
Die Sprache ist ungewöhnlich und fesselnd, die Geschichte berührend.
Brigitte Reimann, H. Hugendubel GmbH & Co KG Kiel
Dieser erste Roman der Autorin ist sprachlich so dicht und eindringlich und so gewaltvoll wie diese tragische Liebe. (…) Nach Beenden der Lektüre wollte ich die alten geliebten Truffaut Filme mir wieder anschauen, nicht nur weil die Filme für die Protagonistinnen eine Rolle spielen, sondern weil ich in dieser Stimmung noch eine Weile verweilen wollte. Das ist es wohl, was den Roman so einzigartig macht: Er lässt nicht los, er will bleiben, er sucht seinen Nachhall.
Ilona Bubeck, Buchhandlung Löwenherz Wien