Und das wäre erst der Anfang

Und das wäre erst der Anfang

  • 384 Seiten
  • Hardcover
  • Debütromane in der FVA
  • 2026
  • Text
  • 05.03.2026
  • Sprache des Textes: Deutsch

Hardcover

ISBN 978-3-627-00346-3

26,00 *

noch nicht erschienen
Lieferbar ab 05.03.2026

Julia Sutter schafft in ihrem feinfühligen Debütroman ein atmosphärisch dichtes Porträt einer jungen Frau, die lernen muss, dass Verlust nicht nur Endpunkt, sondern auch Anfang sein kann.

In den Wäldern sterben die Fichten. Krystina zählt mit ihrer Chefin die toten Bäume und erstellt eine Statistik, die Klimakrise und Spätfolgen von Monokulturen deutlich macht. Sie ist 27 und steckt mitten in ihrer Masterarbeit. Und vor Kurzem ist ihre Mutter gestorben.
Es gibt kein Skript für den Tod der eigenen Mutter, keine Verhaltensregeln. Und es gibt weder richtiges noch falsches Trauern. Krystina klammert sich an Vergangenes, versucht verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten und das Auseinanderdriften der vier Schwestern zu verhindern. Doch alle scheinen sich immer weiter von ihr wegzubewegen. Während Lisa in die nächste Schwangerschaft flüchtet und Agnes ans andere Ende der Welt, verschwindet Zischge in ihrem Labor. Und Krystinas Freund Maurin wickelt sich nachts so fest in seine Decke ein, dass sie ihn nicht mehr erreichen kann. So durchkämmt sie Wälder, zählt sterbende Fichten und kehrt zurück ins Haus ihrer Kindheit. Dort wird sie wieder zum Kind, weil sich damals alles noch so leicht angefühlt hat, weil das Gefühl, einen Hang hinunterzurennen, im Erwachsenenalter verloren geht. Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Julia Sutter erzählt die Geschichte einer Person, die akzeptieren muss, dass das Leben im Privaten wie im Globalen nur eine Richtung kennt: vorwärts.

Julia Sutter © Hanes Sturzenegger
Julia Sutter
Julia Sutter, geboren 1987, lebt mit ihrer Familie in St. Gallen. Sie absolvierte den Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Zur Förderung ihrer literarischen Projekte und für die Arbeit an »Und das wäre erst der Anfang« erhielt sie Atelierstipendien sowie Werkbeiträge von Stadt und Kanton St. Gallen. Neben dem Schreiben arbeitet sie in der Abteilung Kommunikation der reformierten Kantonalkirche.

Veranstaltungen

  • 25
    Feb

    Julia Sutter mit »Und das wäre erst der Anfang«

    Premiere im Literaturhaus St.Gallen
    25.02.2026, 19:30 Uhr
    St.Gallen
  • 29
    Mrz

    Julia Sutter mit »Und das wäre erst der Anfang«

    Lesung im Rahmen des Wortlaut Festivals
    29.03.2026, 13:00 Uhr
    St.Gallen