Seda Çalışkanoğlu, Presse & Social-Media
Was ich normalerweise überhaupt nicht gern lese, sind Liebesromane. Umso erstaunlicher ist es, dass mich ausgerechnet »Zehn Bilder einer Liebe« von Hannes Köhler in diesem Jahr so überzeugt hat. Denn Köhler erzählt keine kitschige, von Schmalz überzogene Liebesgeschichte, sondern einen zeitgenössischen Roman über Liebe in einer Patchworkfamilie; über ihre alltäglichen Herausforderungen, ihre Belastungsproben und über das beständige Sich-Füreinander-Entscheiden. Liebe als bewusste Arbeit, nicht als bloßes, passives Gefühl. Ein Buch, das genau dadurch romantisch wirkt, ohne im Geringsten romantisierend zu sein.
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