Tarmac - Apokalypse für Anfänger

Roman
Dickner bietet in seinem zweiten Roman erneut knallbunte Geschichten, die so verrückt sind, dass man ihnen unbedingt Glauben schenken möchte.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 256 Seiten
  • Hardcover
  • 2011
  • ISBN 9783627001711

Hardcover

ISBN 9783627001711

19,90 *

Sofort lieferbar
Seit über sieben Generationen durchleben alle Angehörigen ihre »schlimme Viertelstunde«: jenen Moment, in dem ihnen durch eine Vision das präzise Datum des Weltuntergangs offenbart wird – über die Jahrhunderte natürlich immer ein anderes Datum. Im Sommer 1989 versucht Ann Randall ihrem Schicksal zu entfliehen und packt alles für eine nukleare Katastrophe Überlebensnotwendige in ihren alten Lada. Es bleibt kaum Platz für ihre Tochter Hope.

Hobe ist der letzte Spross in der langen Linie der Randalls und die einzige, die das Datum ihres Weltuntergangs noch nicht offenbart bekommen hat. Als sie mit ihrer Mutter in dem kleinen kanadischen Nest Rivière-du-Loup strandet, begegnet sie dem gleichaltrigen Mickey, der verzaubert ist von Hopes roten Haaren, ihren Sommersprossen und ihren 195 IQ-Punkten. Und es hätte weit mehr als nur eine Freundschaft werden können. Doch Hope ist schließlich eine Randall, sie entkommt ihrem Schicksal nicht. Denn plötzlich taucht immer wieder ein bestimmtes Datum auf, der »17. Juli 2001« – das Ende der Welt?
Nicolas Dickner © François Couture
Nicolas Dickner

Nicolas Dickner, geboren 1972, lebt in Montréal. Sein erster Roman, »Nikolski« (FVA 2009), erhielt alle großen Preise und war einer der Bestsellererfolge Kanadas . Der Roman gilt heute wie Yan Martels »Schiffbruch mit Tiger« als Klassiker der neuen kanadischen Literatur. Es folgten seine Romane »Tarmac – Apokalypse für Anfänger« (FVA 2011) und »Die sechs Freiheitsgrade« (FVA 2017), der mit dem Prix littéraire du Gouverneur général ausgezeichnet wurde. Dickners Werk ist in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Dickner dekliniert in ›Tarmac‹ die Apokalypse durch. Dafür jongliert er mit Bibelzitaten, Mangas und Wissenssendungen, kreiert abstruseste Querverbindungen und schafft es so, ›Tarmac‹ über ein Generationsporträt hinausreichen zu lassen
Die Zeit
Dickner lässt seine Figuren die weißen Flecken auf der Landkarte der modernen Informationsgesellschaft erkunden. Die Geschichte könnte auch als Internetspiel inszeniert sein, schnell, schräg, von abgründigem Witz und einem nicht nieder zu ringenden Überlebenswillen getragen. Ein rasantes Lesevergnügen!
NDR Kultur
An diesem außergewöhnlichen Roman ist alles perfekt: Die lakonische Sprache, die großartige Heldin und die lässige Art des Kanadiers Nicolas Dickner, politische Großereignisse und Katastrophen der letzten 50 Jahre mit ganz normalen Alltagsabsurditäten zu konfrontieren.
Grazia