Play. Repeat

Der Wortakrobat Maas skizziert die Ausweglosigkeit seiner Generation in einer fremd gewordenen Zeit. […] Mehr noch: Marcel Maas provoziert mit dichterischer Radikalität, stellt kritische Fragen über das Erbe der Elterngeneration und den Zustand der Welt.
Die Welt
  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 2010
  • ISBN 9783627001650

Hardcover

ISBN 9783627001650

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ISBN 9783627021658

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Vier Freunde, denen es so scheint, als habe jemand die Höhen aus der Wirklichkeit genommen. Die Welt rieselt ihnen zwischen den Fingern hindurch, alles rauscht, nichts bleibt. Carlos, Marlene, Lilly und der Erzähler durchstreifen die Großstadt, sind eingelegt im Abwasser ihrer Jugend. Zuflucht gibt ihnen nur noch die Musik, die die einzelnen Momente zusammenhält. Ihre Realität verfließt, Fiktionen verwirklichen sich, und in der Nacht lösen Rave und Alkohol alles in eines auf. Das Verloren-Sein danach, das Tagkrank-Sein, die Trauerarbeit nach der Party. Unter dem Stroboskop der Nacht wagen die vier Freunde den Versuch, die Haut der frühen Jugend abzustreifen, sich zu befreien von mittleren Träumen und Gefühlen, von einer Sprache, die nicht die ihre ist. Sie wollen alles, und sie wollen es jetzt. Carlos bringt die Drogen, Lilly trauert, Marlene hat noch Hoffnungen und der Ich-Erzähler glaubt an ein großes Wir, das langsam auseinander bricht. Doch bleibt ihr Trip nicht ohne Konsequenzen.
Marcel Maas © Laura J Gerlach
Marcel Maas
Marcel Maas wurde 1987 in Oberhausen geboren. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften folgte mit »Play. Repeat.« (FVA 2010) sein Prosadebüt, für das er 2012 mit dem NRW-Förderpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. »Prokrastiniert Euch« (FVA 2013) ist sein erster Gedichtband.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Hier wird die Wirklichkeit verschoben. Es geht um Tanz, um Samples, Drogen und Musik. […] Die Geschichte findet rasch zu sich, der Ton ist aggressiv, mal verloren, suchend.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Der Erzähler und seine Freunde Marlene, Carlos und Lilly taumeln durch das Flimmern, nehmen Drogen und stürzen ab. Für dieses Sich-Treiben-Lassen, für die Überreiztheit und Unentschiedenheit der Figuren hat der Autor eine radikale, formal angemessene Sprache gefunden.
Der Tagesspiegel
Marcel Maas kommt mit seiner Sprache dem Samstagabendfeeling verdammt nah, seine Tags und Raps und Rhymes zieht er direkt aus Indietronic-Zeilen, HipHop-Battles, Spex-Discussions. […] Dieses Buch ist elektrisch.
WDR 1live