Das weiße Meer

Erzählungen
Immer wieder wagt sich Sourlier aus der lakonisch ausgeleuchteten Melancholie hinaus, wird surreal, abgründig, angreifbar. Eine echte literarische Neu-Erscheinung.
Der Freitag
  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 2011
  • ISBN 9783627001735

Hardcover

ISBN 9783627001735

19,90 *

Sofort lieferbar
Drei Jugendliche verbringen einen heißen Sommer in einem südfranzösischen Fischerdorf. Doch nichts ist mehr, wie es noch vor wenigen Jahren war: Frühere Lieben sind verschwunden, die Kinderspiele langweilig geworden. Als die Hitze immer unerträglicher wird, bricht die scheinbare Idylle zusammen.
Eine junge Frau wandert nach Manchester aus, seltsam getrieben von einer Frau, die sie nicht vergessen kann. Die Sehnsucht nach ihr führt sie – fast – bis an das Weiße Meer.
Zwei Geschwister haben sich eine zauberhafte eigene Welt geschaffen. Tage- und nächtelang spielen sie am Mondsee, aus dem sie geboren zu sein glauben, sprechen »Rosam«, ihre eigene Sprache. Als die Geburt eines Geschwisterchens ihre Zweisamkeit zu zerstören droht, fassen sie einen ungeheuren Plan.
Stefanie Sourlier © Laura J Gerlach
Stefanie Sourlier

Stefanie Sourlier, geboren 1979 in Basel, lebt in Zürich. 2006 nahm sie an der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil, erhielt das Arbeitsstipendium des Berliner Senats 2007 und einen Werkbeitrag des Kantons Zürich 2008. »Das weiße Meer« (FVA 2011) ist ihre erste Buchveröffentlichung.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Stefanie Sourliers Atmosphären entstehen durch präzise Charakterisierung, geschickte Zuspitzung oder Retardierung der Handlung, durch genau gesehene Details. […] So hinterlassen ihre Geschichten nicht nur den Eindruck einer gekonnten Wahl der Mittel, sondern auch den von vielversprechender Tiefe und Eigengesetzlichkeit.
Süddeutsche Zeitung
Stefanie Sourlier schreibt ihre geheimnisvollen Geschichten in einer kühlen, präzisen Sprache, die bisweilen an Judith Hermann melancholische Prosa erinnern. Doch da ist auch schon ein ganz eigener Ton. Man wird sich diesen Namen merken müssen.
Neue Züricher Zeitung am Sonntag
Ein erstaunlich reifes Debüt.
Tages-Anzeiger
Die Themen in dem Erzählband ›Das weiße Meer‹ haben einiges Gewicht, aber die Sprache von Stefanie Sourlier gleitet erstaunlich leicht durch ihre Geschichten.
WDR5 Bücher