Das erleuchtete Fenster

  • schön gebunden
  • farbiges Vorsatzpapier
  • 224 Seiten
  • 1970
  • Buch
  • ISBN 9783627001452

Buch

ISBN 9783627001452

19,90 *

Sofort lieferbar
Unheimlich und leise rollt eine der Perlen dieses Buches heran: bleierne Zeit Mai 1970, Berlin kurz nach der gewaltsamen Befreiung Andreas Baaders aus der Haft. Der Erzähler und seine Freundin bekommen unerwarteten Besuch von zwei Frauen, die Unterschlupf suchen. Mit wenigen Strichen zeichnet Gert Loschütz hier die paranoide Situation, in der die RAF bis zu ihrer Auflösung existieren wird. Denn unschwer ist zu erkennen, es handelt sich bei den Frauen um Terroristinnen, die abtauchen müssen, um Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof.

Gert Loschütz ist, der jetzt vorliegende Band beweist es, ein großartiger Erzähler. Mit wenigen Strichen skizziert er überraschende Begebenheiten, fängt scheinbar alltägliche Momente und grotesk-humorvolle Situationen ein und schafft dabei durch unerwartete Wendepunkte Spannung; das Ergebnis: meisterhafte Geschichten mit unerwartetem Ausgang.
Gert Loschütz © Joachim Unseld
Gert Loschütz

Gert Loschütz wurde 1946 in Genthin, Sachsen-Anhalt geboren. Mit seinem Roman »Dunkle Gesellschaft, Roman in zehn Regennächten« (FVA 2005) war Gert Loschütz Finalist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Rheingau Literaturpreis 2005 ausgezeichnet. 
2006 erschien in der FVA, sein Roman »Die Bedrohung«.