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Die Schönheit von Baltschik ist keine heitere

Wow, was für ein Debütroman! Und was mag da vielleicht auch noch kommen von dieser Autorin, die so ein literarisches Händchen beweist und diese Geschichte auch noch so kunstvoll und so klug gestrickt hat.
Katrin Krämer, Radio Bremen
  • 416 Seiten
  • 2021
  • 22.07.2021
  • Hardcover
  • ISBN 9783627002909

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ISBN 9783627023003

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»Von den Interessanten soll man die Finger lassen, man soll einen heiraten, der gut kochen kann.« Wie alle Frauen der Familie Atanassov teilt Oma Denka ihre Lebensweisheiten ebenso gerne, wie ihre Enkelin sie in den Wind schlägt. Sie hat Bulgarien kurz vor der Wende verlassen und lebt nun mit Mann und Tochter in einem Mietshaus in Bremen, wo Lockenwickler und Seifenlauge regieren. Sie fühlt sich fremd und unverstanden, auch in ihrer Ehe. Als ihr Vater stirbt, reist sie in ihre Heimatstadt am Schwarzen Meer. Dort trifft sie mit ihrer Großmutter, Mutter und Schwiegermutter auf dominante Frauen, die seit jeher die Fäden in der Hand halten, und forscht erstmals den blinden Flecken nach, die weit in die kommunistische Vergangenheit zurückreichen. Sie versteht, wie sehr sie eingewebt ist in dieses bunt gewirkte Familiengeflecht und erkennt, welche Verbindungen Halt geben – und welche Fäden es zu lösen gilt.

Antonia Bontscheva © Joachim Unseld
Antonia Bontscheva

Antonia Bontscheva, geboren in Varna, Bulgarien, lebt mit ihrer Familie in Bremen. Sie studierte Germanistik in Berlin, arbeitete als Deutschlehrerin und Journalistin, u. a. mit literarischer Radiokolumne für »Funkhaus Europa«. Die Schönheit von Baltschik ist keine heitere ist ihr Romandebüt, für das sie das Bremer Autorenstipendium des Senators für Kultur und das Stipendium des Bremer Literaturkontors in den Künstlerhäusern Worpswede erhielt.

Stimmen zum Buch


Pressestimmen


Wow, was für ein Debütroman! Und was mag da vielleicht auch noch kommen von dieser Autorin, die so ein literarisches Händchen beweist und diese Geschichte auch noch so kunstvoll und so klug gestrickt hat.
Katrin Krämer, Radio Bremen
[…] wir spüren die Liebe zu ihren verschrobenen Verwandten, von deren Eigenheiten Antonia Bontscheva mit kräftiger Sprache und manchmal derben Humor erzählt. Der Wille, auch Gefühle wie Bitterkeit und Zorn zuzulassen, setzt das Buch von anderen autofiktionalen Werken ab - und immunisiert es zugleich gegen Kitsch.
Carsten Schrader, kulturnews
Ausgesprochen humorvoll. Es geht um Schicksale im kommunistischen Bulgarien und der Wendezeit, um Migration und Identität. Davon berichtet die Autorin in ironisch-lakonischer Weise.
Ruhr Nachrichten

Buchhandelsstimmen


Ein wunderbar unterhaltsam-komödiantischer, aber auch schonungslos ehrlicher und teils tiefgründiger Roman. Ich werde ihn auf jeden Fall empfehlen!
Julia Nacht, Lüthy + Stocker, Bern
Ein Roman voller Emotionen, und streitbarer Frauen, der in einer ganz besonderen lebhaft beschreibenden Sprache geschrieben ist, die dem Leser den bildreichen Kosmos einer bulgarischen Familie eröffnet. Herrlich!
Friederike Wagner, Buchpalast, München